Donnerstag, 23. Juni 2016

CVP Männedorf sieht finanzpolitisches Unwetter aufziehen

Nationalrätin Barbara Schmid sprach
über die laufende AHV-Revision
Die Vorlagen der Gemeindeversammlung vom 27. Juni in Männedorf unterstützt die CVP Männedorf zwar. Entgegen der Weisung des Gemeinderates sehen die Mitglieder die finanzielle Lage der Fischottergemeinde jedoch keineswegs so rosig. Der Ertragsüberschuss kaum ausschliesslich zustande, da vorgesehende Ausgaben vom letzten in dieses Jahr verschoben werden mussten. Ausserdem stiegen die langfristigen Darlehen innert einem einzigen Jahr um sage und schreibe 50% von gut zwanzig auf über dreissig Millionen Franken, ohne dass ein Konzept für die Kreditrückzahlung vorliegt. Der Abbau der Fremdverschuldung wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen, was einfach auf die künftigen Generationen abgeschoben wird. Die CVP Männedorf rügt dies scharf.

Auch das kostspielige Vorgehen des Gemeindepräsidenten, eine neue Gemeindeordnung ausarbeiten zu lassen, bevor das entsprechende Gesetz im Kantonsrat beschlossen ist und eine Mustervorlage des Kantons vorliegt, erregte an der Mitgliederversammlung der CVP Missmut. Dieses Vorpreschen brächte der Gemeinde ausser langfristig Mehraufwand und hoher unnötiger Kosten nichts.

Am Beispiel des Strassenbaukredits zur Dreinepperstrasse erläuterte Infrastrukturvorstand Rolf Eberli das Strassenkonzept der Gemeinde, während Sicherheitsvorsteherin Daniela Halder über die Zusammenarbeit im Gemeinderat berichtete. Mit Spannung wurden die Ausführungen der Männedörfler Nationalrätin Barbara Schmid erwartet, die direkt aus der eidgenössischen Session in Bern für den Abend in ihre Wohngemeinde kam. Sie zeigte Zusammenhänge in den aktuellen Debatten auf - etwa bei der AHV-Revision, über welche die Medien kaum berichten. Ausserdem stand Barbara Schmid den Anwesenden Red und Antwort. Die Mitglieder interessierten sich sowohl für die eidgenössische Politik, als auch für Aktuelles aus der CVP Schweiz und deren neuen Präsidenten. Da Barbara Schmid und Gerhard Pfister im Nationalrat direkt nebeneinander sitzen, konnte sie ihre Ausführungen mit der einen oder anderen persönlichen Anekdote schmücken.

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